…und wofür „(b)rennst“ DU?

So ähnlich habe ich euch das vor kurzem auf Instagram gefragt. Und da kamen Antworten wie, „Fürs Rennen“ oder auch „Radeln radeln radeln“ 😉 bis zum „Kochen“ – um bescheiden nur ein paar wenige zu nennen. Eines hatten sie wohl alle gemein(sam): sie beschrieben aktive Tätigkeiten,  die fernab  jeglicher berieselnder Tätigkeiten, wie etwa TV schauen etc. sind. Schön, oder? Und der Neben- nein vielleicht sogar Haupteffekt: Sie beschrieben  gerade die Dinge, die selbst ausgelöst – also aktiv (!) unser Herz höher schlagen lassen, beim Rennen freilich im wahrsten Sinn des Wortes, also etwas auslösen, das etwas mit uns, unserem Inneren macht – ähnlich einer höheren Macht 😉

Weiterlesen …und wofür „(b)rennst“ DU?

Aus Alt mach Neu? Na hoppla: der Charakter des Alten muss schon ein bisschen mit hinein…

Fotos: A.Drexler, U. D.-Zack, R. Hochhuber

Ganz gemütlich streckte und räckelte sich das Dirndlkleid, um aus einem längeren Schlaf zu erwachen. Es wartete gespannt, was denn nun mit ihm passieren würde… Eine Schneiderin sollte Hand anlegen und – ähnlich der berühmten „Die Rockmacherin“ – aus dem alten Kleid mit dem alten Stoff einen neuen Rock machen, nein vielmehr zaubern!

Mein Dirndl war schon immer so etwas wie ein Retter in der Not: Für viele Anlässe, wo das Motto „Tracht“ lautete, konnte es aus dem Schrank geholt werden und – je nach Festlichkeit – mal mit der, mal mit der (Dirndl-)Bluse und eventuell – hohoho 😉 – auch ohne getragen werden. Es kaschierte sogar ein bisserl das Baucherl und sah top aus: „Bauch rein – Brust raus“ gelang wie von selbst, konnte man ja mit dem Ding fast nicht anders als gerade stehen und gehen (Stichwort: Brust raus!) und den Bauch unter der schönen Schürze ein wenig verstecken.

dirndlrock_neu

Und dann irgendwann geschah das unvermeidliche: Selbst ganz ohne schwanger oder sonstwas zu sein, hatte sich nach immerhin sieben Jahren die Figur so verändert, dass es einfach nicht mehr passte. Sogar der Busen schien auf einmal keinen rechten Platz mehr zu finden – kein Wunder: hatte ich mein Dirndl seinerzeit in 36 gekauft und trug normalerweise mittlerweile Größe 40/42.

Ein wenig unglücklich darüber und doch bereits wieder voller Hoffnung, den wunderbaren Stoff doch noch für irgendetwas tragbares verwenden zu können, sann ich nach Verwendungsmöglichkeiten – von der „trachtigen“ Tasche bis zum Kinder(dirndl)kleiderl reichte die Ideenpalette. Was allerdings alles überragte war die Idee mit dem Rock. Schnell war die „weltbeste Grazer Schneiderin„, die man sich auch leisten kann, involviert. Sogleich erzählte ich ihr meine Idee – die mit dem Rock, versteht sich, denn die würde ja ein für mich tragbares Ergebnis liefern.

Ohne die richtige Umsetzung ist die innovativste Idee (leider) nichts @byme.

Und so entwickelten Renate und ich gleich mal ein bisschen „Rockmacherinnen-Arbeit“. Der Leib – sprich das Leinen (ähnlich dem bekannten Jägerleinen aber doch anders von der Konsistenz des Stoffes) – wurde als obere „Passe“ verwendet, wobei wir – Renates Idee 💡! – die eingenähten Knöpfe mitzuverwenden sofort als Highlight ansahen. Punkt 1: dies ersparte Arbeit(szeit der Schneiderin und mir etwas Geld 😉 ) und zweitens beschaffte es auch gleich noch Ressourcen in Form der nun nicht mehr neu zu erstehenden Knöpfe.

Nachdem meine Figur eben nicht mehr die unproblematischste ist… kamen wir gemeinsam auch noch zu folgendem Schluß: Renate hatte mir erst letztes Jahr mein Ballkleid geändert; der Schnitt des Rockes sollte nun dem Rock(teil) des Ballkleides angelehnt und nicht gezogen oder gar in viele Falten gelegt, sondern eben schwingend sein. Dafür wurde nun eben auch der echte Rockstoff (rosa Baumwolle) verwendet.

Bei der ersten Ansprobe war ich begeistert. Hätte den Rock am liebsten gar nicht mehr ausgezogen. Als Renate mir dann den fertigen Rock sogar nach Hause lieferte und vor Ort noch schnell von Hand ein „Haft’l“ einnähte – die Knöpfe nützten wir übrigens auch gleich und so wurde kein Reißverschluss benötigt – begann ich bereits mit allen möglichen Kombinationen zu spielen. Ein weißes Shirt… mit einem Strick(trachten)jäckchen zum Beispiel oder gar das Steirer-Sakko dazu? Oder aber eher elegant mit (Trachten-)Bluse? Und wöche Schuach? Ballerina oder weiße Turnschuh‘? Pumps in Nude oder in Lack und Schwarz? Oder die neuen Stiefeletten? Hmmm… 🤔

Egal, egal… erlaubt ist schließlich, was (mir) gefällt. Das einzige, was ich mir verbiete: dass das gute Stück nur im Kasten rumgammelt – pardon – herumhängt… wär doch ewig schad‘ d’rum – was sagt Ihr? Und dem Kleid – pardon jetzt ja nur mehr (Dirndl-)Rock – gefällt’s auch besser wieder ab und an ausgeführt zu werden…

Xoxo

Eure Ulli (mal etwas anders) ❤

Kostenpunkt: Dirndl ursprgl. ca. 300€; ändern bzw. „Rock“ machen: 2(-3) Arbeitsstunden à 32€

Schneiderin: Renate Hochhuber http://www.celij.at/

Herzlichen Dank auch an Antonia Drexler fürs (Terrassen-)Shooting

Autumn-Musts oder heißt’s Must-Haves? Egal, hier sind meine, zumindest ein paar

img_7705-e1541420468836.jpg

Während ihr hier vielleicht ein kleines Kopfschütteln gepaart mit einem „Augen-gegen-Himmel-werfen“ von euch gebt, sag ich euch jetzt mal was: solche dinge sind für mich von immenser Bedeutung – schließlich will man sich als Bloggerin ja richtig und vor allem zeitgemäß ausdrücken (können)… deshalb: um rauszufinden was ich damit wirklich meine, müsst ihr euch schon die Mühe machen / Freude gönnen, und den neuesten Post von mir lesen, ja richtig, genau diesen hier!

Weiterlesen Autumn-Musts oder heißt’s Must-Haves? Egal, hier sind meine, zumindest ein paar

…und der Fluss heißt Ljubljanica

Ljubljanica mit Blick in richtung „triple Bridge“   alle Fotos: Stephi Drexler und Ulrike D.-Zack

Einmal Laibach und – am liebsten nicht mehr, aber leider dennoch – wieder zurück. Es war wieder einmal Zeit für ein echtes familygoal. Will meinen, wir wollten gemeinsam verreisen: kurz und effizient – sprich mit vielen schönen Erinnerungen, von denen man länger zehren kann. Am besten gleich bis zur nächsten Reise.

Gemacht haben wir  – aus hier nicht näher erläuterten Gründen 😉 – die Anreise per Auto von Graz aus und jene mit (Flix)Bus von Wien  aus.

Weiterlesen …und der Fluss heißt Ljubljanica

zu seinen Schwächen stehen können – die Stärke liegt in der eigenen Authentizität

blogpost schwächen _ see perfekt.JPG
Grüner See, kostbares Kleinod Fotos: Antonia Drexler und Ulrike D.-Zack

eine megaanstrengende Woche… Zuviel arbeit Zuwenig schlaf – nicht mal die groß- und Kleinschreibung mag mir mehr gelingen… mir ist im Moment einfach alles Zuviel geworden… was mach ich: ich sag den geplanten Besuch im Casino ab und sitze in zwei decken gehüllt – nein, eher hüllt die eine meine beine ein und die andere habe ich über meine schultern gelegt – zuhause auf der Couch und anstatt zu schlafen, hirne ich, weine ein bisschen und im selben Moment wird mir bewusst, dass es etwas

Weiterlesen zu seinen Schwächen stehen können – die Stärke liegt in der eigenen Authentizität

Über die Sache mit der Dankbarkeit… Sie begegnet dir auf Schritt und Tritt

Weil ich es weiß und ganz einfach nur deshalb, verrat‘ ich euch heute ein Geheimnis: Wer dankbar ist – und dies wirklich von ganzem Herzen – spürt auch ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit. Nur: Wie wird man dankbar und wofür ist man es überhaupt? Kein Grund vorhanden? Weit gefehlt, denn EINEN Grund dankbar zu sein, findet man fast immer und in jeder noch so kleinen Kleinigkeit und dies auch deshalb, weil man für das selbstverständliche meist nicht wirklich dankbar ist, sondern es eben als selbstverständlich, als normal hinnimmt! Ein Blick dahinter…

Weiterlesen Über die Sache mit der Dankbarkeit… Sie begegnet dir auf Schritt und Tritt

Der Burtseltagsblogpost – muss der wirklich sein ? Ja, DER muss sein…

…. wieder mal am herzhaft lachen… hüft nix geht net anders F.: s. drexler

Ich schlage wie wild um mich! Der Grund könnt einfach nicht sein: ich hatte ihn wieder, ihn, den Traum, der mir sagte bzw. mich wissen ließ: seit heute gehörst du nun endgültig zum alten Eisen… Im Traum hatte ich doch tatsächlich schlohweißes Haar und ein von Falten völlig zerfurchtes Gesicht… Schlimm? Nein gar nicht, es war nicht einmal ein Albtraum, es war einer jener Träume, der dir sagen will: Egal wie du ausschaust, wichtig ist, wie DU BIST (natürlich völlig frei interpretiert… Von? Mir natürlich, von der, um die´s ja eigentlich geht – heute morgen übermorgen, also halt mal die ganz liebe Geburtstagswoche lang…)

Weiterlesen Der Burtseltagsblogpost – muss der wirklich sein ? Ja, DER muss sein…

Life-update oder aus dem Leben einer alten Schachtel…

Ein paar Wochen bzw. ca. zwei Monate sind seit meinem letzten Blogpost vergangen. Soviel Zeit wie überhaupt noch nie – seit ich diesen Blog habe / füttere. Warum das so ist bzw. war (es sollte sich ja auch wieder ändern – hin zu einem regelmäßigerem Schreiben 😉 ), kann ich euch in meinem kleinen Life-Update (sagt ma das in meinem fortgeschrittenen Alter überhaupt noch „so“? – na egal…)erläutern… und auch, dass es mir sehr abgegangen ist, das schreiben selbst, aber sonst nix: weil tatsächlich im realen Leben soviel los war…

Weiterlesen Life-update oder aus dem Leben einer alten Schachtel…

Über flüchtige Momente, Augenblicke, Zufriedenheit und Glück

zufriedenheit_radweg strand

Vor relativ kurzer Zeit empfand ich es wieder mal. Was? Ein absolutes Glücksgefühl und es kam einfach so. Nein nicht ganz zufällig aber doch relativ, nein eigentlich sogar sehr unverhofft! Wie´s passierte? Ganz einfach: Ich dachte ein wenig nach, wie wichtig und vor allem schön es ist, wenn man gesund ist, keine nennenswerten Beschwerden hat und vor allem auch, alle seine Lieben gesund und munter weiß und dann plötzlich war´s da: ein Gefühl des Glücks über scheinbar selbstverständliches und doch oft wenig wertgeschätztes… das Gefühl, wie schön es doch ist, sich und jene, die man liebt, wohlauf zu wissen.

Weiterlesen Über flüchtige Momente, Augenblicke, Zufriedenheit und Glück

Ich bin lichterloh entflammt – für Flammkuchen: so einfach und schnell geht´s

F945453A-B582-4D4D-949F-B9790DF6B085

Erst vor relativ kurzer Zeit hab ich Flammkuchen machen gelernt. Das heißt ich habe nach einem Rezept gesucht und das dann – wie fast immer 😉 etwas abgewandelt… Das ist übrigens nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht und zwar so, dass es jedem von uns schmeckt: den Speckliebhabern ebenso wie den Vegetariern.

Weiterlesen Ich bin lichterloh entflammt – für Flammkuchen: so einfach und schnell geht´s