Ein paar Blicke zurück: Schön war 2019

Und schon war es da: das NEUE Jahr. Das alte hat – wie immer – seine Spuren hinterlassen, Narben vielleicht und dennoch: so „zach“ es war, so schön war es auch, lehrreich und gut… Wenn es sich auch nicht immer so angefühlt hatte, so war es letztlich eines der besten, die ich je hatte. War es doch geprägt von vielen wärmenden Sonnenstrahlen, herzlichen Begegnungen, heißen Zeiten und coolen Monaten (oder umgekehrt 😉) und vor allem von ganz viel G’spür.

Ein paar Highlights zu Beginn (und später dann ein paar zum Schluss)

Das erste richtige Familienwochenende gabs leider erst oder GOTT SEI DANK schon (wie man‘s nimmt) zu Ostern: Nachdem endlich auch Stephi, meine Große, für die Osterfeiertage aus Wien angereist war, war es uns nicht zu blöd, unser Osterjauserl am Sonntag einfach einzupacken und in Form eines Picknicks am Grünen See zu genießen. Der Ausflug war – wenngleich es uns viele „nachmachten“ – top, Stimmung gut, Wetter gut und der See schien – freilich mehr in unserer Phantasie – nur für uns da zu sein. Solche Naturerlebnisse tun mir immer gut… sie geben mir nachhaltig das Gefühl, dass die Natur eine der schönste (derzeit noch!) unbezahlten und AUCH unbezahlbaren Energiequellen darstellt.

Ähnliche Erlebnisse gab es übrigens noch mit Toni, meine „große Kleine“, allein bzw. mit mir selbst allein (huch wie das klingt) am Novystein, auf der Platte und eben immer wieder mal bei längeren oder auch bloß kürzeren durchstreifen der Natur. Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, dann spürt man hinterher wenigstens welche Ruhe Gelassenheit und inneren Frieden ein Waldspaziergang nach sich zieht… probiert DAS aus! Das ist nicht bloß ein Tipp / eine Empfehlung, das ist ein Auftrag! 😉

Ein paar „kleine“ Reisen 🧳 in Österreich 🇦🇹 und bei den Nachbarn 🇮🇹

Abgesehen von meinen relativ spontanen WIEN-Trips, die ich sicher einmal sehr vermissen werde, reiste ich mit jüngerer Tochter auch nach Gmunden und Salzburg – in einer Zeit, wo viel, aber nicht zu viel los war und wir es uns drei Tage wirklich gut gehen ließen samt. Vom Freibadbesuch in der Mozartstadt bis zum Pizza-Picknick (ui da wiederholen wir uns ja) direkt bei Sonnenuntergang an der Salzach haben wir ein total untypisches Reiseprogramm, übrigens made by us, genossen… Nachdem der Sommer in Österreich leider sehr heiß und dürr war, zog es uns / mich immer wieder ans Gewässer – und wenns auch nur ein wunderschöner Pool war…

Sonnenuntergang an der salzach

Der eigentliche Sommerurlaub fand dann bereits im frühen Herbst in Italien statt und sowohl das alte Städtchen Caorle als auch eine der Haupttouristenattraktion Venedig zogen uns in ihren Bann. Bei Venedig war es, was es (um nicht immer zu sagen) meist ist: ein zuerst als Touristennepp empfundener Besuch in einer völlig überfüllten und teilweise auch überteuerten Stadt, der rückblickend dann doch „wunderschön, ein Traum“ und was weiß ich sonst noch war. So ist das mit dem verklärten Blick auf Vergangenes.

Ein paar gar nicht so kleine (Ver-)Änderungen

…gab es leider (oder Gott sei Dank (?) – wer weiß, wofür‘s gut ist? 😉 – auch: Antonia hat sich verändert, sowohl was ihre universitäre Ausbildung, als auch was ihren Wohnsitz (zumindest unter der Woche) betrifft. Die junge Dame wohnt nun Sonntagabend bis Freitag in einem Ort mit der kleinsten Hochschule Europas. Das Allein-Wohnen stellt für mich nach wie vor eine Daily-Challenge dar… aber: es   w i r d !

Und wer jetzt glaubt ich vergesse auf die paar Highlights zum Schluss -> Irrtum (!) ihr müsst wohl noch ein wenig weiterlesen:

Ich hab seit exakt einem Tag vor meinem Geburtstag ein neues Lieblingstier (das zwar weder zum kuscheln ist noch mir allein gehört – das tut der liebe allerdings keinen Abbruch): das Elefanten 🐘 Mädchen Kibali. Sie ist jetzt ca 1/2 Jahr alt; lebt im Zoo Schönbrunn und wird von mir zumindest zweimonatlich besucht…

Nach dem (meinem) Geburtstagswochenende in Wien – übrigens auch ein Highlight – wusste ich auch wieder was neben Gesundheit wohl das wichtigste „Gut“ im Leben ist: die Familie und die Liebe zu ihr bzw von ihr sind wohl mit nichts gleichzusetzen.

Und so könnte ich das Jahr als durchaus durchwachsen bezeichnen, wenngleich ich immer auch geneigt bin, das positive – vielleicht einfach auch ein wenig stärker wahrnehmend – zu sehen. Deshalb auch meine Conclusio, dass scheinbar das meiste, oft auf den ersten Blick auch vermeintlich schlechte (s)ein GUTES hat. ‘s ist wie beim Venedigbesuch im Sommer.

Fotos: Antonia u. Stephanie Drexler, Ulrike D.-Zack

XOXO

Ulli

Ps: Auf meine körperlichen Unzulänglichkeiten will ich an dieser Stelle gar nicht näher eingehen. Nur soviel: Mein Physiotherpeut freut sich wenn‘s mir dank seiner Hilfe besser bzw. gut geht, aber auch, wenn ich immer wieder neu auftretende körperliche „Alterserscheinungen“ zu kurieren oder auch wenigstens zu lindern versuche…

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