Tipps für ein heißes Weekend in Salzburg

 

Fotos: Antonia Drexler, Ulrike Drexler-Zack

Wer die Festspiele kennt, weiß, wovon ich spreche: Salzburg zu Festspielzeiten – ja es gibt außer denen im Sommer auch welche zu Ostern und ja (leider) auch zu Pfingsten. Wer also dennoch zu diesen Zeiten nach Salzburg kommt und bleibt über nacht zum Beispiel ist selber schuld und sollte sich auf saftige Preise in jeder Beziehung gefasst machen. Damit hat es sich aber auch schon, denn die Stadt ist voll(er Leute) sicher schöner als leer – was aber eh so gut wie nie vorkommt; als zusätzliche Goodies gibt es fast rund um die Uhr geöffnete Läden und viele nette Salzburger, die einem auch gleich den Parkplatz beim Schwimmbad zeigen…

Heißer Ausflug ins kühle Nass

Wer zuhause gern schwimmen geht, ist auch in Salzburg an der richtigen Adresse. Die (städtischen) Freibäder sind öffentlich gut erreichbar und preislich erschwinglich – uuund VOLL, sehr sogar… also wenn auf einen Quadratmeter Schwimmfläche mehr als nur ein Schwimmer kommt würde es mich nicht wirklich wundern… bei der Rasen-/Liefefläche ist’s das gleiche. Trotzdem: die Abkühlung am heißen Pfingstsonntag mit Blick auf die Festung hat was… ausprobieren!

Heiße, sagen wir gut warme Pizza am erfrischend kühlen Salzachufer

Auch unbezahlbar, aber preislich dennoch erschwinglich: eine Pizzalieferung an einen prägnanten Ort bzw. – wir wir’s gemacht haben – direkt (ins vielleicht nicht gerade – das hoteleigene Personal könnte sich schon ein wenig mokieren) vors Hotel. Dann rasch ab damit ans schöne laue, aber nicht so heiß(wie die Stadt)e Flussufer oder aber in einen schönen Park (z.b. den mirabellgarten) und dort schmausen… Übrigens: Für uns – da es am Vortag Burger gab – waren es Pizzen, könnte aber durchaus was anderes sein.

Ein cooler Aperitif am Residenz-/Dom- bzw. wo auch immer -platz

Am ersten Abend, wo wir unsere Dinner-Location bereits vorab per Internet reserviert hatten, gönnten wir uns vor dem Abendessen auch noch einen echt hitverdächtigen Aperitif: Prosecco bzw. Radler am Residenzplatz… auch nicht gerade zu verachten! Der Blick / die Atmosphäre macht’s unvergleichlich.

Flanieren, gustieren und gerade nicht kaufen

Denn es war Pfingstsamstag nach 18 Uhr bzw. Pfingstsonntag. In der Getreidegasse z. B. ist´s egal, ob die Geschäft offen haben oder nicht – der SPAR in Mozarts Wohnhaus ist übrigens an den Feiertagen ein Fixpunkt, wenn es um frische (kühle) Getränke oder Snacks geht. Und viele kleine Souvenirshops scheinen ohnehin nicht gerade „around the clock“ aber doch auch sonn- und feiertags geöffnet zu sein (und haben sogar Sonnencreme – wer’s vielleicht grad vergessen hat 😉 ) Starbucks ist übrigens auch immer offen – und – man glaubt es nicht! – hier sogar MIT Bedienung im „Garten“ bzw. Freien.

Von der Festung HOHENSALZBURG zum Mönchsberg spazieren

Kühl ist es hier allemal uuund schön! Nach der üblichen – wir sind ja hier nun mal keine Einheimischen – Touristenfotosession… geht es von der Festung nochmals runter; aber wirklich nur ein ganz kleines Stück(erl) und man spaziert gemütlich, eben und vor allem großteils im Wald den „Kamm“ entlang bis zum Mönchsberg, wo – wer mag – auch noch das MdM (Museum der Moderne) besucht werden kann. Geld für die Festungsbahn sparen… den Typen beim Ticketschalter überzeugen, dass man eh nicht IN die Festung und die Museen will und sozusagen mit „Einheimischen-Ticket“ gratis reinkommen – hat für mich als alter HANDLER (da mein ich jetzt mal primär jenes feilschen in südländischen Gebieten) auch was.

Warmes Essen und durchaus cooles Wohnen/Schlafen

Last not least ein Tipp für alle, die sich beim Essen nicht übers Ohr hauen lassen möchten: Essen ist auf der Altstadtseite, wo sich nicht die Getreidegasse befindet, nicht nur weitaus günstiger, sondern – ein Tipp vom Salzburger himself! 😉 – auch uriger, bodenständiger. Dennoch trifft man hier auch auf viele Nicht-SalzburgerInnen. Das Stimmengemisch beim Abendessen überzeugt: da simma richtig und da werma satt! Das Personal ist freundlich, aufmerksam aber nicht aufdringlich. Ein bissl „umasitzn“ darf ma auch ohne weitere Runde… allerdings hatte uns da ohnehin die Müdigkeit übermannt und wir spazierten gemählich in unser Hotel direkt am Salzachufer, wo wir nebst Übernachtung auch noch zweimal Frühstück (dazu)buchten. Für einen Brunch wie auch die „Frühstücks“-Zeiten (feiertags ist es hier völlig ok bis 11 Uhr das Buffet zu nützen) durchaus annehmbare Preise.

Fazit: Eine coole Kurzreise zu durchaus heißen Preisen.

Unterm Strich: 300 € für 2 Erwachsene!

Und wo wir auf der Hinfahrt noch Station machten……findet ihr auf Instagram!

Bis bald

XOXOUlli

 

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