Wie ihr gut durch die trüben Tage kommt … nicht alles, aber vieles gegen drückende Stimmungslagen ;)

 

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…nur Blätter, die ich fallen seh, tun weh – jedes Jahr…
(aus: „Eines jener Lieder…“ von Jörn Pfennig)

Ob das jetzt wieder so eine Geschichte wird zwischen Halloween bzw. Allerheiligen und Weihnachten, wo es eine ganz fest ums Drücken auf die Tränendrüse geht oder wie ma die richtigen DYS-Präsente für X(XX)MAS vorbereitet? Könnte gut sein! vor ein paar tagen habe ich mir selbst eine Message auf WhatsApp raufgesprochen, damit ich den Satz nicht vergesse! Ich verrate  ihn euch auch schnell um dann – na was? – WEIT(er) auszuholen: Allerheiligen/-seelen – das ist Zuviel für mich und ich versinke in einem Tränenmeer, aber: ich schwimme an den Rand, ziehe mich am Beckenrand heraus und begebe mich auf zu neuen Ufern…

 

Genial, was? Naja ohne jetzt eingebildet auf das erst Gesprochene und dann ins Geschriebene übertragene zu sein, sagt es doch so ziemlich genau das aus, wie es vielen (von uns) gerade Jahreszeit bedingt  geht. Die Tage scheinen kürzer, die Sonnenscheindauer, so überhaupt statt Nebel(meer 😉 ) eine da, wird weniger und ganz schön kalt ist es meistens auch. Aber noch nicht so richtig, nicht so richtig Winter und nicht mehr so richtig… Manchmal fühlt sich gar nix mehr so richtig gut an. Aber jetzt gilt es, sofern es schon auch ein bisschen in Richtung Tränen oder zumindest Melancholie geht, sich zusammenzureißen… Und damit meine ich jetzt auf gar keinen Fall das berühmte „Zähn‘ zammbeissen“, sondern vielmehr: Lass(t) den Tränen ruhig ihren Lauf, auch die müssen/sollen/dürfen ruhig mal fließen (Stichwort: Alles fließt…), so sie es denn wollen und einem danach ist. (Meist geht es einem ja dann besser als zuvor… 😉 .)

Wichtig ist bloß das man am Tränenmeer nicht stehen bleibt, nicht verharrt. Mit sich zusammenreißen ist hier vielmehr gemeint, dass man sich Glück, Zufriedenheit, Freude, schöne Momente holt wo, wann, wieviel, und wie oft es nur geht: Raus in die Natur, entweder in den wenigen Sonnenstunden (wochenends! für die leidgeprüften ganztags im Office hängenden 😉 ) Vitamin D tankend oder auch durch den trüben Neben (ist angeblich gut für den Teint) 😉 walkend.

Sauerstoff tanken ist auch ein Seelentröster. Ein kurzer – ca. 20 – 30 Minuten dauernder – Spaziergang ist besser als nix und – kommt! – Ausreden gelten nicht. Die Couch-potatos…

… kommen später auf ihre Rechnung. Nämlich dann wenn Haube, Schal und Handtusche bereits wieder vergnügt in die Garderobe gepfeffert werden und bereits ein guter trinkfertiger Tee, Chailatte was auch immer wartet. Kennt ihr Zimt? Nona, Aber in seiner ganzen Wirkung! Zimt riecht nicht nur phantastisch, Zimt schmeckt auch phantastisch und – Zimt kann seine Wirkung gar nicht verfehlen, denn: Zimt macht auch noch glücklich! (Übrigens eines der wenigen Vokabeln das im Englischen (cinnamon) nahezu doppelt so lang ist wie im Deutschen 😉 ) Zimt als Zimtstangen in den Wohnräumen verteilt hat auch schon Wirkung – zwar nicht für den Gaumen, aber für die Seeeeeele!

Wer sich bewusst vornimmt glücklich zu sein, ist dies auch eher!

Darüber hinaus findet sich auch in Kardamom, Hibiskusblüten, Goji-Beeren und ähnlichem durchaus glücksspende Wirkung. Ausprobieren.

Aber wer seine Schritte getan hat, sein Getränk – hey es ist ok, wenn es zur Abwechslung auch mal ein Glas Rotwein ist – gesüffelt hat und noch immer auf der Suche nach der richtigen Portion Glück ist… wie wäre es mit lieben Menschen? DAS ist nämlich der Hammer, wenn es um Glücks- und Zufriedenheitsgefühle geht. Ok der Streit mit dem gerade noch Lebensgefährten ist sicher nicht dazu angetan… aber auch der muss manchmal einfach sein… Nicht aus bloßem Harmoniebedürfnis schweigen, alles fressen, durchaus auch mal zu einer gerechtfertigten Kontroverse bereit sein (btw: ich hab das vor ca. einem Jahr getan und bin seitdem glücklicher Single – hat auch was…)

Also hier sind jetzt schon mal primär die sogenannten lieben Menschen im Leben gemeint. Und zwar in echt, nicht virtuell, sondern tatsächlich, von Angesicht zu Angesicht. Und auch hier gelten Ausreden einfach nicht. PUNKT. Warum einmal nicht selber die Initiative ergreifen und die ehemalige Schulkollegin, die man beim Klassentreffen wiedersah, anrufen und einen Kaffee- whatever -plausch vereinbaren. Oder sich mit der Arbeitskollegin spontan auf einen Snack nach Dienst treffen? Warum denn eigentlicht niiicht? Soziale Kontakte pflegen statt Social Media – einen Abend in der Woche oder vielleicht zwei…  wer es nicht ohnehin schon tut (ok. manche sollten vl mal einen abend zuhause bleiben… aber ich schreibe ja hier eher von denen, die…

Und last not least ich höre gerade eine wunderschöne CD – ja so altmodisch bin ich ! 😉 – Musik hören. Bewusst, nicht nebenbei. Sich im Sofa in die Kuscheldecke einwickeln und Musik lauschen. Halt, bügeln nebenbei gilt nicht… Ok? Nur damit wir uns verstanden haben. Sich ganz bewusst was gutes tun, nicht so  beiläufig, sondern hauptsächlich!!!

Und ein sogenanntes zweites last… gibt es, da vergessen – sorry, ich schreib die G´schicht jetzt sicher nicht mehr um 😉 – erst jetzt: das Zauberwort lautet Dankbarkeit. Überlegt mal so ganz schnell drei Dinge, für die ihr in eurem Leben dankbar seid! Nein, doch lieber fünf oder gar zehn, weil einem eigentlich spontan gar nicht so wenig einfällt, wofür wir eigentlich alles dankbar ein können…

So der Beitrag hat über 700 words… too much? Ich glaub nicht, ich glaub… ich tue mir jetzt mal ganz schnell was gutes, gieß mir ein Glas Rotwein ein und…

… verschwinde mit einem guten Buch auf die Couch! Nebenbei dem guten alten David lauschend!

Xoxo

Ulli

PS: Mir, aber wahrscheinlich nicht nur mir, macht Schreiben auch Freude, verdammt viel sogar 😉

 

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Hat doch auch was: Grazer Uhrturm / Schloßberg vom Rosenhain aus gesehen                           Fotos: Ulrike Drexler-Zack

 

2 Gedanken zu “Wie ihr gut durch die trüben Tage kommt … nicht alles, aber vieles gegen drückende Stimmungslagen ;)

  1. ….man spürt in jedem deiner Sätze, dass DiR das „Schreiben“ Spaß macht und „dU“ kannst es auch!
    Liebe Ulli, es war wieder so schön und angenehm deinen Blockpost zu lesen, ich finde mich immer wieder darin….
    Ich hab’s gerade auch mit der Demut und Dankbarkeit, da fällt mir der Satz ein, den ich erst vor kurzem gelesen habe, der mir so gut gefallen hat:
    „Mach DeiN DenKen zum DanKen“
    Einfach öfter sich bewusst machen, was man alles hat, es wertschätzen und dankbar sein…
    noch besser, aufschreiben!
    Und noch etwas:
    Dankbarkeit ist die wirkungsvollste Haltung gegen Unzufriedenheit…
    Denn, wenn dU es schwarz auf weiß vor DiR stehen hast, wofür dU dankbar sein kannst, vergeht sofort jegliche Unzufriedenheit 😉

    Siehst, dU hast wieder einmal einen Denkanstoß gegeben und das gefällt mir so gut 🙂
    Übrigens, das mit sich zurückziehen und schöne Musik hören ist auch meins😘

    Alles Liebe und einen angenehmen, “zufriedenen” Sonntag wünscht DiR
    💛lichst dein Fan 11ie☀️☀️☀️☀️

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  2. Liebe 11ie,
    ganz herzlichen Dank für deinen sehr lieben und wertschätzenden Kommentar!!! Auch wenn ich es im Grunde weiß (Stichworte Dankbarkeit, Zufriedenheit) und vor allem auch s p ü r e , ist es schön, Bestätigung von Menschen wie dir du zu bekommen.
    Es freut mich, an einem Sonntag schönen Lesestoff geboten zu haben und ich freu mich über treue LeserInnen wie dich wirklich sehr,
    herzlich mit herzhaftem 😘
    Ulrike

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