Klassentreffen 30 Jahre danach: sehr schön war´s einander zu sehen…

Meine größte Sorge am Tag der Feier unseres Maturajubiläums war wohl nicht jene, ob mich wohl noch wer erkennen kann – 30 Jahre sind ja immerhin eine gefühlte Ewigkeit – , meine Sorge galt eher meiner inzwischen nicht mehr so schlanken Leibesmitte und wie  ich die paar Kilo mehr verberge… Dass dann ausgerechnet das an einem über 30 Grad heißen Tag meine geringste Befürchtung sein hätte müssen, stellte sich erst vor Ort heraus.

Alle Fotos: Privat

Fazit: Während ein paar unserer Burschen schon etwas schütteres bis gar kein Haar tragen, hatten gemeinsam mit mir ein paar „Mädels“ ein paar Kilogramm zugelegt, sahen trotzdem blendend aus und waren vor allem von einem mitreißendem Elan, dass man – also zumindest mal ich, die ja meist zum „harten Kern“ gehört –  gleich bis mitten in der Nacht blieb.

Eines sei an dieser Stelle noch angemerkt: Wir hatten natürlich so unsere Etappen in Sachen Klassentreffen; mit einem ersten Treffen bereits nach einem Jahr und weiteren nach jeweils etwa fünf Jahren. Dennoch: so lustig und auch so „historisch“ wie diesmal empfand ich persönlich es wirklich noch nie. Abgesehen davon, dass ich erst etwa eine Viertelstunde nach dem offiziellen Beginn ankam (nachdem die eigentlich noch immer erst Jungbesitzerin des Führerscheines mich hingebracht hatte), habe ich – glaub ich – von der Anfangsphase nicht wirklich viel versäumt. Wobei die Unterhaltung, was natürlich auch für die Klasse spricht, bereits in vollem Gang und man bereits beim Herumreichen von Fotos aus „damals (natürlich wir) und heute (hauptsächlich unsere Kids)“ war…

In die Rubrik „Unglaublich, aber wahr“ könnte man diese Tatsache einordnen: Zum Zweck des „in den Erinnerungen Schwelgens“ wurden richtig echte Fotos (die man damals noch im Laden entwickeln lassen musste) in kleinen Mäppchen oder gar Briefkuverts weitergegeben – oder eben auf Handys und iPhones gescrollt! 😉

Eine der wichtigsten Fragen schien wohl – übrigens von einem männlichen Wesen in den Raum gestellt – folgende zu sein: Gibt’s eigentlich schon Omas und Opas unter uns? Die Frage konnten wir allesamt verneinen, allerdings mit dem Hinweis, dass spätestens beim nächsten (halb)runden, also 35, sicher einige davon unter uns sein werden.

Ebenfalls von Bedeutung: Wie alt sind eigentlich die eigenen Kinder bzw. wie jung und was machen die denn grad so… (Studium, Job etc.)? Jaja, man sieht: Wir sind gesettelt und der eigene Job ist irgendwie nicht mehr sooo wichtig, weil… tja man ihn schon jahrelang ausübt oder aber der Fokus eben doch oft auch auf dem Nachwuchs liegt. Und so stellten wir fest, dass es von vierjährigen Zwillingen über wissbegierige Volksschüler und pubertierende Halbwüchsige bis zu bereits im Berufsleben stehenden „Kindern“ im Alter von etwa 27 alles vertreten ist, was man sich vorstellen kann.

Und? Wir selbst? Vom 49jährigen passionierten Halbmarathonläufer bis zur (leider nicht hauptberuflich 😉 tätigen) Bloggerin und von den Handtaschen der Gattin schwärmenden Ehemann bis zur erst seit kurzen wieder glücklich Verliebten reicht die Palette – und an dieser Stelle sei´s ein für allemal gesagt: es tut mir leid, dass ich nicht mit jedem einzelnen reden konnte… denn wir waren so viele und schon allein deshalb hier auch gleich noch ein großes Hoch auf uns.

Dass wir also alle an diesem wunderbaren Sommerabend in unserer Heimatstadt Graz diesem Treffen wirklich Priorität eingeräumt haben, war nicht selbstverständlich und eigentlich ganz großartig und dafür darf ich jedem einzelnen noch im Nachhinein ein herzhaftes Busserl „raufdrücken“… und gleichzeitig Grüße nach Frankfurt, Kanada und Wien senden – und falls ich jetzt nicht ganz am laufenden bin, wer sonst noch wo am Erdball ist, bitte ich gleich mal um Entschuldigung.

Warum wir übrigens an diesem – lauen kann man wirklich nicht sagen, schon eher – heißen Abend dann auch noch die Nacht ein wenig zum Tag gemacht haben, ist rasch erklärt: Nach so vielen Jahren und der Wiedersehensfreude war es uns bloß aufgrund irgendeiner „Sperrstunde“ schier unmöglich sich schon zu verabschieden…

potpourri
es täuscht: wir waren keine reine Mädchenklasse, aber es waren mehr beim Klassentreffen

und so schafften wir es auch in einem zweiten Lokal bis zu ebendieser zu bleiben. Wir konnten uns doch tatsächlich erst trennen, als auch dort unwiderruflich die letzte „Runde“ (an Getränkebestellungen) ausgerufen worden war.  Mein Weg zum Taxi wurde mit einer sehr lieben ehemaligen Klassenkollegin zurückgelegt und die Verabscheid8ung fand nicht ohne ein „ins Auge gefasstes“ baldiges Treffen statt – auch wenn wir alle immer viel zu tun haben…

In diesem Sinn grüße ich meine Blog-Leserinnen und Leser (und diesmal möglicherweise ehemaligen Schulkollegen 😉 ) und freue mich schon aufs 35jährige…

XOXO

Eure Ulli

ich_KT
zu fortgeschrittener Stunde Fotos: Privat

Nachsatz: Ich danke meinen wunderbaren ehemaligen Schulkolleginnen und -kollegen für den lustigen Abend, naja eigentlich eh inklusive der halben Nacht sowie fürs Verfügung stellen der Fotos.

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