Wann gibt´s endlich wieder Risotto? Zum Muttertag vielleicht…

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Gemüserisotto mit einem Garnelenspieß           alle Fotos: Ulrike Drexler-Zack

Viele von euch haben in den vergangenen Wochen und Monaten mitgekriegt, dass ich beim Essen wie auch beim Selberkochen ein ziemlicher Feinspitz bin und eine meiner absoluten Lieblingsspeisen Risotto ist. Nun als ich Risotto zum ersten Mal gekocht habe, war meine Stephi grad ein paar Monate alt, heuer wird sie 20 (!) und Risotto zählt auch zu ihren Lieblingsgerichten – ein familiärer „Dauerbrenner“ sozusagen.Das berühmte und viel zitierte „man nehme“ könnte ich mir an dieser Stelle wohl sparen, wenn ich wüsste, dass wirklich alle von euch wissen, dass Risotto einfach nur mit echtem Risottoreis gelingen kann… nein, nehmt bitte auch keinen normalen Rundkorn-Reis (und schon gar keinen Langkorn, aber das ist für die meisten wohl ohnehin klar). Verwendet für das perfekte Risotto Arborio-Reis oder einfach einen im Handel als typischen Risottoreis gekennzeichneten.

Weiters – und auch das ist extrem wichtig! ( 😉 ) und auch hier sind Kompromisse einfach unzulässig: einen guten trockenen Weißwein (keinesfalls „lieblich“), der kann 5, 6 Euro kosten, aber wenn ihr genau schaut, gibt’s eventuell auch schon einen günstigeren… und – Vorteil 😉 – den Rest, weil zum Aufgießen braucht man ja wirklich nur ein (kleines bis etwas größeres) Schlückchen, trinkt man dann gleich zum soeben frisch gekochten Risotto – hmmm!

Eigentlich kann´s, sofern man sich entschlossen hat, WELCHES Risotto man macht (z.B. Gemüse-/Spargel- oder gar eines mit Meeresfrüchten), jetzt sofort losgehen und wir steigen ein sozusagen nicht gerade „in medias res“, sondern beim Beginn des Kochens.

Man richtet sich (für vier Personen):

  • ca. 1/8 Weißwein (ein gutes Schlückchen halt – ich machs eigentlich immer „nach Gefühl“)
  • 300 Gramm Arborio (ev. anderer Risotto-)Reis
  • 1 Liter Suppe (hier dürfen ausnahmsweise Kompromisse gemacht werden… es geht auch – wenn´s beispielsweise sehr rasch gehen muss – eine Instant-„Sache“)
  • das Gemüse (zB Zucchini, Karotten, Spargel etc.) UND/ODER die Meeresfrüchte – VORSICHT: Gemüse und Reis sollten einander die Waage halten, ev. eher weniger Gemüse als Reis)

Weiters braucht man noch etwas Butter, Pfeffer, Zwiebel, Salz und Parmesan (in geringen Mengen); ev. etwas Schlagobers (muss aber nicht sein)!

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Diesmal: Zucchini- und Paprikarisotto

LOS GEHT´S:

Die würfelig geschnittenen Zwiebel in etwas Butter anschwitzen, Reis dazu und sobald dieser glasig ist mit Weißwein ablöschen, würzen (salzen und nach Geschmack pfeffern), dann schüttet man etwas Suppe dazu… und gibt das gewählte Gemüse bei. Man gießt immer mit etwas Suppe weiter auf bis diese verbraucht und der Reis weich (bissfest sagen manche, wie bei Nudeln). Am Schluss rührt man noch etwas Butter (etwa einen Esslöffel) sowie geriebenen Parmesan unter – hmmm herrlich lecker! Wer mag, verfeinert dann noch mit ein wenig Schlagobers (aber erst wirklich ganz am Ende – das Gericht MIT Obers soll nicht mehr kochen).

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Variante: Bei Meeresfrüchten bereitet man diese extra (in einer eigenen Pfanne) zu und rührt sie erst ganz am Schluss unter; auf unserem Foto wurden die Garnelen überhaupt extra gebraten (geht sehr rasch – ungefähr 2-3 Minuten, VORSICHT: sie müssen natürlich durch sein, sollten aber keinesfalls zu lang gebraten werden) und dann auf ein Gemüserisotto gelegt… so sieht´s auch gleich viel schöner aus!

Variante II: Ein (gutes) „Schluckerl“ Prosecco darf´s zum Ablöschen auch sein…

Ihr seht also: Das Rezept ist wirklich keine Hexerei und das einzige, was man dazu braucht, ist Gusto auf Speisen wie diese und ein bisserl Liebe zum Kochen, dann kann aber auch nix schief gehen.

Würzvarianten sind freilich erlaubt, ich verwende auch gerne Curry etc.

Viel Spaß, gutes Gelingen!

Xoxo

Ulli

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2 Gedanken zu “Wann gibt´s endlich wieder Risotto? Zum Muttertag vielleicht…

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