Timemanagement oder wie ich Zeit für mir wichtiges habe

 

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Kuli und Kalender von Filofax, K&Ö

 

Keine Sorge meine lieben mir an mein Herz gewachsenen Leserinnen und Leser das wird jetzt sicher kein Blogpost, der euch lehrt, die Zeit von … bis … zu verplanen und  Tätigkeiten wie „Office“, „Haushalt“, „Gym“ etc. in einen  wie auch immer gearteten Kalender (Filofax, Handy, Outlook-etc.) einzutragen. Nein, hier warten vielmehr ein paar Tipps, wie ihr auf (Mehr-)Zeit für Euch selbst kommen könnt – wenn Ihr dies denn wollt. Und wer von uns will das nicht. (Außerdem eine kleine Frage am Ende, wo Ihr Euch gleich testen könnt, wie gut Ihr mich denn eigentlich schon kennt… für die ganz Vifen unter euch…!)

Also, ganz ehrlich, wer von uns hat sich noch nie die Frage an einem berühmten Sonntagabend oder auch am Ende eines Urlaubs gestellt: „War das jetzt eigentlich schon alles, war´s das? Ist die wunderbare Auszeit wirklich schon um?“ Wohl alle haben wir schon mal bereut, dass das Wochenende, die Ferien, was auch immer, soo schnell vergangen sind, ohne dass man… die Oma besucht hat, die restliche Wäsche weggebügelt, das gute Buch weitergelesen oder auch ganz einfach mal gechillt hat und den lieben Gott… na ihr wisst schon; das übliche wenn man an einem Montag („Nach-Urlaubs-Tag“) wieder vor dem PC im Office, auf der Baustelle, in der Sitzung ist. Und eigentlich das Gefühl hat, man hat eigentlich gar nicht viel vom Wochenende, Urlaub etc. gehabt…

Lösungsansatz eins: Was ist uns denn wirklich wichtig? Was wollen wir denn von herzen gerne tun? Was ist es, was uns Freude macht, uns entspannt (das kann auch durchaus was Spannendes sein und mit Bewegung zu tun haben, Entspannung bedeutet nicht zwangsweise Nichtstun) und wovon wir vielleicht sogar gestärkt in die neue Woche, in die Zeit nach dem Urlaub gehen? Da mal ganz tief in sich reinhorchen und dann genau das tun und das planen was das ausmacht. Sei es ein kleiner Spaziergang um den See, sei es ein Kinobesuch oder auch nichts tun. Eben das, von dem wir glauben –  nein eigentlich wissen (denn insgeheim tief in uns drinnen wissen wir es ja ohnehin) – dass es uns gut tut, dass wir Energie daraus schöpfen, dass es uns ein echtes Herzensanliegen ist! Alles klar? Naja, kein Meister ist noch vom Himmel gefallen, aber dies zu üben (und zwar mindestens jedes Wochenende…) ist schon der richtige Ansatz – der Weg ist das Ziel und wenn wir unserem Ziel SO entgegengehen, haben wir schon mindestens die halbe Arbeit gemacht.

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Lösungsansatz zwei: Wir planen mal gar nichts. Rein gar nichts. Wirklich nichts. Und spätestens dabei werden wir darauf kommen, dass wir dennoch etwas tun. Ja richtig. Nämlich genau das, was wir wollen, was uns wichtig ist. Sei es das Buch zu lesen, ins Fitness-Studio zu gehen oder auch einfach einmal eine Runde Chillen (zu deutsch übrigens: rumhängen und dass man dabei nicht wie Leine an der Wäsche oder auch ein Bild an der Wand hängt ist ja ohnehin klar) – durchaus mit der Familie, Freunden oder anderen Gleichgesinnten – übrigens: Sozial guttun tut uns so ziemlich alles, was wir in Gesellschaft und nicht allein machen (was natürlich nicht heißt, dass man nicht mal allein ein Buch lesen kann, während andere… ja zB Chillen)!

Mein dritter und auch schon letzter (Lösungs-)Ansatz, um „Nettozeit“/Me-Time/Ego-Trip-Zeit zu gewinnen bzw. sein persönliches Zeitpotential voll auszuschöpfen: Was getan werden muss (die Wohnung kann schließlich nicht in eine Räuberhöhle entarten) wird getan und dies möglichst rasch und zügig (bitte nicht schlampig, denn wo kämen wir denn da hin?) – dafür gibt’s dann sozusagen als kleine Belohnung „Me Time mit Schaumbad“ oder auch Zwei-Stunden-Kaffeetratsch mit der besten Freundin (ihr seht, ich bin eher von der gemütlicheren Seite). Tja, so kann´s auch gehen – ohne viel Aufhebens…

 

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alles Fotos: Ulrike Drexler-Zack (c)

 

Und ganz zum Schluss verrat´ ich euch noch was: Dieser – wie ich doch hoffe  – wieder wunderbare und euch beim Lesen Spaß machende Beitrag, der vielleicht sogar ein paar Umsetzer findet, ist doch tatsächlich erst Sonntagabend geschrieben worden, weil ich a) Zeit für mich brauchte, b) gestern Abend mit dem Lesen des wirklich wieder sensationell spannenden neuen  Claudia Rossbacher-Krimis („Steirerpakt“) begann oder c) einfach ein bissl gechillt hab… (Mehrfachantworten sind natürlich möglich…).

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ganz viel Freude in einer neuen Woche, die uns vielleicht der nächsten Auszeit näher bringt, die uns voller Energie empfängt und von uns nichts anderes erwartet als sie FÜR UNS zu nützen.

Eure

Ulli

ullismulticoloredlittleworld

6 Gedanken zu “Timemanagement oder wie ich Zeit für mir wichtiges habe

  1. Liebe Ulli,
    Wieder einmal hat mir Dein Blog-Post viel Freude bereitet! …. das ist es, was ich Sonntag Abend mache:
    In der Wanne chillen und Deine Blog lesen! 💞 In diesem Sinne, noch einen schönen Abend!
    Ganz liebe Grüße nach Graz!
    Ela

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Ulli,
    wenn ich ehrlich bin, hab ich mir „UnSere“ Pensionszeit anders vorgestellt 🙄
    Da muss ich noch einiges lernen…
    nämlich auch, mir Zeit, ganz für MiCH zu nehmen….
    Deine BLOGPOST hat mir jedenfalls wieder sehr viel Freude gemacht😘
    Freu mich schon auf die Nächste👌

    Gefällt 1 Person

  3. Liebe 11ie!
    Danke für deine durchaus selbstkritischen Zeilen … tu was dir gut tut – Dh ja nicht dass du deinen reizenden Gatten vernachlässigst … er „erlaubt“ dir (d)eine „me-Time“ schon… Bussi Drücker u vor allem viele gute Wünsche zum (er)lernen deiner persönlichen „Bedürfniserkennung“ und -befriedigung“
    Yours U.

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